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Shaolin Yong Chun Kung Fu Berlin

 

Achtsamkeit

Der Arzt Albert Schweitzer sagte einmal, dass jeder Kranke in seinem Inneren einen Arzt besitzt. Da der Kranke dies nicht weiß oder er es nicht versteht, diesen inneren Arzt zu aktivieren, geht er zu einem Arzt und fragt diesen, was er tun könne. Das Beste, so Albert Schweitzer, was wir tun können, ist, diesem Arzt, der im Innern jedes einzelnen wohnt, eine Gelegenheit zur Wirkung zu geben.“ 1.


Sifu Dirk Moll

Beim Qi Gong nach Sifu Moll versuchen wir diesen inneren Arzt zu aktivieren. Atmung, Ernährung, Bewegung, Meditation. In der DDL Ära spielte Qi Gong leider keine große Rolle. Die Entwicklung des Qi Gong ist auf die Yao Zeit vor über 5000 Jahren zurückzuführen. Qi Gong,  bedeutet so viel wie Luft, Energie oder Odem. Gong, bedeutet Arbeit. Man kann Qi Gong deshalb als "Arbeiten mit der Gott gegebenen Lebenskraft" bezeichnen.  Es ist keine Flucht vor dem Alltag, nichts mystisches oder esoterisches. Gutes Qi Gong schafft Klarheit und Balance. Die meditativen Bewegungsabläufe dienen dem Stressabbau und erzeugen einen ausgeglichenen Zustand. Das Immunsystem wird wirkungsvoll gestärkt. Physische und geistige Blockaden können auf sanfte Art und Weise gelockert und teilweise vollkommen gelöst werden. Unausgewogenheiten können durch Massage (Abklopfen) gewisser Akupunktur- und Reflexpunkte, die auf den Meridianen liegen, sowie durch Bewegungsübungen behoben werden. 

"Die Menschen können die Wahrheit ignorieren, aber nicht die Konsequenzen Ihrer Ignoranz" 2.

Negative Gedanken und Gefühle, so etwa ein geringes Selbstwertgefühl, gehören leider zu den stärksten Stressoren. Durch jede Art von "Stress" (physischer, chemischer, emotionaler) kann unser Gleichgewicht gestört werden. Zum Beispiel leidet ein Großteil unserer postmodernen Bevölkerung an „Sozialem Stress“. Kein Wunder. Ursache und Wirkung. Polarisierung von Links und Rechts, einseitige Berichterstattung durch Medien, heuchelei in Politik, Industrie und Religion. Die Menschen fürchten sich zunehmend vor Kritik und ziehen sich zurück etc. Depressionen und Burnout sind in unserer Gesellschaft leider nicht mehr die Seltenheit. Tendenz steigend! Stressbedingte Störungen machen heutzutage bis zu 80% der Krankheiten aus. Dem müssen wir etwas entgegen setzen!

"Leben heißt, auf Reize zu reagieren. Gesundheit heißt, auf Reize richtig zu reagieren.“ 3.

Stress und Ängste gehen oft Hand in Hand. Seinen Körper spüren lernen und mit Hilfe des Atems zu entspannen, ist ein Beitrag zur Gesundheit. Das regelmäßige Üben aktiviert das Nervensystem etc. und damit einen Prozess der Regenerierung. Körper und Geist (Sensomotorik) werden wieder ins Lot gebracht. Sensomotorik ist das Zusammenspiel der Sinnessysteme (Wahrnehmung) mit den motorischen (Ausführung) Systemen.

„Die Übungen, die als Qigong bezeichnet werden und die die Entwicklung des Qi forcieren, bewirken, dass man mittels meditativen Atmens und bestimmter Körperhaltungen oder Bewegungsübungen in Geist und Körper Yin und Yang in Harmonie miteinander verbindet … Qigong kann die Zusammensetzung des Körpers verändern und zu einer Substanz mit hoher Energie umformen. Wenn man dieses Stadium erreicht hat, ist man nicht mehr von den fünf Wandlungsphasen gefesselt, sondern hat einen Körper erworben, der aus der Substanz einer anderen Dimension besteht. Man wird nicht mehr von Zeit und Raum unserer Dimension beeinflusst …“ 4.

In der Kung Fu Welt gibt es ein altes Sprichwort: "Übt man Faustformen, ohne inneres Kung Fu zu praktizieren, wird man am Ende nichts erreichen." Oder anderes ausgedrückt, nur durch äußere Bewegungen kann man keinen echten Erfolg erzielen.


 

 


1.  Dr. Albert Schweizer

2.  Unbekannt

3. Wolfram von Eschenbach

4.  Dr. John Zhou